In Memoriam Prof. Vis. Helmut Bräundle-Falkensee
Geboren am 31.08.1950 in Wien – Schule – Drogistenlehre – mit 18 Jahren nach Hamburg zum Springer Verlag – nach 2 Jahren Rückkehr nach Österreich – Journalist bei den jetzigen Niederösterr. Nachrichten – Journalist beim Kurier – Grafiker & Texter für Werbeagenturen
1974 Heirat mit Johanna geb. Polzer-Hoditz
1977 Geburt Martin
1979 selbständig gemacht – ab diesem Zeitpunkt hat er sich berufen gefühlt, anderen Menschen zu helfen, Kontakt zu zahlreichen gemeinnützigen Hilfsorganisationen und Projekte - nach dem Motto „Dienst am Nächsten“
1981 Geburt Christiane
1983 Übersiedlung von Wien nach Mödling – Aufbau des Lazarus Hilfswerks als Leiter in Niederösterreich
1984 Gründung der Österr. Albert Schweitzer-Gesellschaft (derzeit 600
Mitglieder) als Generalsekretär – Beginn von unzähligen Hilfsaktionen im In- und Ausland, zb.: 1986 Rettungsaktion zweier Kinder aus Togo, die an Halskrebs erkrankt waren und keine Überlebenschance gehabt hätten – in Österreich behandelt und als gesunde Kinder in ihre Heimat zurückkehren
Neben seinen karitativen Tätigkeiten fand er immer Zeit für seine Leidenschaft, die Kunst, in den Jahren 1974 – 2004 fanden zahlreiche
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Gründer
und Generalsekretär
(Obmann) der ÖASG
ist Prof.V.
Helmut v.Bräundle-Falkensee
FMA, MEASc,
in Mödling
(NÖ) tätiger
bildender Künstler,
Autor und Kulturpublizist
(geb. 1950 in Wien,
seit 1974 verheiratet,
zwei Kinder). Er
ist u.a. Mitglied
der Albert Schweitzer
World Academy of
Medicine , der int.
Vereinigung "Medicina
Alternativa"
und der Europäischen
Akademie der Wissenschaften.
Prof.V.
Helmut Bräundle-Falkensee ist am 14. Oktober 2007 von uns gegangen.
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Ausstellungen seiner Werke im In- und Ausland statt.
Als freiberuflicher bildender Künstler verfasste er laufend Artikel im Bereich Kunst & Kultur für die Magazine „St. Hubertus“, „Granatapfel“, „Unser Schaffen“, „Morgen“, zahlreiche Buchrezensionen und Grafiken.
Weitere seiner vielen Interessen galten der Heraldik (Wappenkunst) und der Phaleristik (Ordenskunde), in denen er auch beruflich tätig wurde.
1988 Ernennung zum Grandmaster des 1688 gegründeten Schottischen Ritterordens Order of St. Andrew – In dieser Funktion galt seine große Leidenschaft der Schottland-Interessierten in Österreich, er war maßgeblich an der Entwicklung der „Austro-Schotten-Szene“ beteiligt. Er unterstützte zahlreiche Highlander Vereine, wie die First Laiblach Valley Pipes & Drums, die Vienna Highlanders, die Badener Highlanders, das 1st Austrian Whiskymuseum oder die Pipes and Drums of Austria. Freunde Schottlands fanden bei Ihm immer Unterstützung in allen Dingen.
Neben seinen umfangreichen beruflichen Tätigkeiten fand er immer wieder Zeit, seine Familie, Freunde & Bekannte mit Humor und vielen kleinen Aufmerksamkeiten zu erfreuen, da es ihm immer ein Bedürfnis war, anderen Menschen Freude zu bereiten.
Nach der Diagnose Diabetes im Jahr 2003, mehreren Krankenhausaufenthalten und einer immer schlechteren körperlichen Verfassung hat er bis zuletzt vom Krankenbett aus seine Arbeiten und seine unermüdliche Hilfsbereitschaft wahrgenommen. |
| Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer
Der
Name Albert Schweitzer ist
unvergessen und auch 39 Jahre
nach dem Tod des "Urwald-doktors"
noch immer eines der bekanntesten
"Markenzeichen"
für engagierte und bürokratische
Nächstenhilfe.
Das bemerkenswerte 20jährige
Jubiläum der "Österreichischen
Albert Schweitzer-Gesellschaft"
ist mir ein willkommener Anlass,
im Namen der Republik, aber
auch ganz persönlich,
für den großen
Einsatz und das erfolgreiche
Wirken zu danken, das in dieser
Zeit vielen kranken, behinderten,
Not leidendem und heimatlosen
Menschen in mehr als dreißig
Ländern zugute kam.
Sie haben sich, dem Vorbild
Albert Schweitzers folgend,
dem Retten, Heilen und Helfen
verschrieben und waren immer
vorne dabei und ehrenamtlich
tätig, wenn es nötig
war, schnell und wirksam Hilfe
zu leisten.
Ich treue mich mit Ihnen über
dieses schöne Jubiläum
und die vorliegende Festschrift
und bitte Sie, auch in Zukunft
so tatkräftig und erfolgreich
wie bisher Ihre unverzichtbaren
humanitären Dienst zu
leisten. |

Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer |
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Schweitzer-Jahr
2005
Weltweit
gedenken Albert Schweitzer-Organisationen
und –Fans 2005 des 130.
Geburtstages und 40. Todestages
des „Urwalddoktors“,
Kulturphilosophen, Tat-Christen,
Friedensnobelpreis-Trägers,
Theologen, Orgel-Experten
und Begründer der Ethik
der „Ehrfurcht vor dem
Leben“ DDDr. Albert
Schweitzers, dessen Vorbild
als „erster Entwicklungshelfer“
und Humanist bis heute nichts
von seiner Beispielkraft verloren
hat.
Das von ihm 1913 am Ogowe-Fluss
in Gabun (damals Französisch-Äquatorialafrika)
gegründete Lambarene-Hospital
ist heute ein moderner Klinikkomplex,
in dem jährlich über
30.000 Patienten versorgt
werden. Angeschlossen sind
ein Tropenkrankheiten-Forschungszentrum,
ein Dorf für Leprakranke
und zahlreiche Gesundheits-
und Sozial-Einrichtungen.

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